Samstag, 19. Dezember 2009

COP15 Initiative Weltklimagipfel Kopenhagen

"Der Sinn und Zweck von COP15 besteht darin, Menschen aus aller Welt die Möglichkeit zu bieten, sich so zu fühlen, als würden sie selbst an den Klimagesprächen in Kopenhagen teilnehmen", so Martin Atkin von WWF, der Produktionsleiter von Inside COP15. "Die Augen der Welt werden auf Kopenhagen gerichtet sein und ein weltweites Klimaabkommen
erwarten. Dabei besteht riesiges Interesse, an diesem Prozess teilzunehmen."

"Wir werden über alles berichten, von den neuesten Entwicklungen
bei Verhandlungen bis zur Essensqualität im Konferenzzentrum - sowie
über alles, was dazwischenliegt. Diese Gespräche sind eine ernste
Angelegenheit, aber es besteht ausreichend Gelegenheit, sich dabei zu
amüsieren. Wir werden es vermeiden, den Jargon der Männer mit grauen
Haaren und grauen Anzügen zu gebrauchen. Wir verfolgen vielmehr das
Ziel, für alle zugänglich zu sein und dabei verbindlich, ungezwungen
und informativ wahrgenommen zu werden."

Der Green-TV-Gründer Ade Thomas erklärte: "Inside COP15 wird für
ein grösseres Publikum für COP sorgen und dabei COP für die Menschen
zugänglicher machen. Es ist fast so gut, wie persönlich dabei zu sein
- eigentlich sogar besser, weil Kopenhagen im Dezember dunkel, kalt
und feucht ist."

Montag, 7. Dezember 2009

WWF Online-Video-Blog bietet tiefen Einblick in die Klimagespräche von Kopenhagen

Kopenhagen - Ein Online-Video-Blog, der darauf abzielt, den Druck auf die führenden
Köpfe der Welt im Rahmen des Klimagipfels Kopenhagen aufrecht zu erhalten, geht heute, Montag, den 7. Dezember 09 live ins Web.

WWF, die grösste Naturschutzorganisation der Welt - hat sich mit
Green TV und Greenfilm zusammengetan, um Inside COP15 ins Leben zu
rufen. Hierbei handelt es sich um einen On-Demand-Online-Videoservice
in Echtzeit, der während der zweiwöchigen Gespräche rund um die Uhr
betrieben wird.

Inside Cop15 - erreichbar unter http://cop15.panda.org - wird
alle Sondermeldungen abdecken und ausserdem Inhalte sowie Analysen
bezüglich der grössten Klimaprobleme der Welt umfassen. Neben
stündlichen Meldungen zu den neuesten Entwicklungen wird Inside COP15
ausserdem über alle Nebenveranstaltungen, Demonstrationen, kulturelle
Ereignisse und alternative Gipfel berichten, die allesamt ihren Teil
zum Zirkus von Kopenhagen beitragen werden.

Montag, 26. Oktober 2009

Greenpeace zu EU-Umweltministerrat: Kein Grund zur Freude

Langfristiges CO2-Reduktionsziel braucht sofortige Handlungen

Mit wenig Verständnis reagiert Greenpeace auf
die Jubelmeldungen über die Einigung auf langfristige
CO2-Reduktionsziele der EU. Die EU-Umweltminister haben heute eine
gemeinsame Position zum UN-Klimagipfel festgelegt. Danach soll
das langfristige Reduktionsziel für den CO2-Ausstoß der EU bei 80
bis 95 Prozent gegenüber 1990 liegen. "Nur durch sofortiges Handeln
können die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels verhindert
werden. Die EU-Umweltminister verschieben den Klimaschutz auf
unbestimmte Zeit in die Zukunft und auf die kommenden Generationen -
frei nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn", kritisiert
Greenpeace Sprecher Niklas Schinerl.

Die Atmosphäre ist durch den ständig steigenden CO2-Ausstoß in den
letzten Jahrzehnten schwer belastet. Durch die lange Verweildauer von
CO2 in der Atmosphäre braucht es rasche Handlungen, um den
Klimawandel zu verhindern. So muss, laut Schätzungen des
Weltklimarats IPCC, der Zenit des globalen CO2-Ausstoßes bereits in
den nächsten fünf Jahren erreicht sein und anschließend auf nahezu
Null sinken, um die globale Erwärmung unter zwei Grad Celsius zu
halten.

Die Blockadesituation, zu der es bei den internationalen
Verhandlungen rund um ein globales Klimaschutzabkommen gekommen ist,
kann nur durch eine ausreichende Finanzierung von
Klimaschutzmaßnahmen durch die Industriestaaten durchbrochen werden.
An eben diesen Finanzierungsfragen ist der
EU-Finanzministerrat aber bereits gescheitert.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Transatlantische Beziehungen wichtig für Klimaschutz

Die transatlantischen Beziehungen zwischen Europa und USA sind von besonderer Bedeutung für Wirtschaft und Erdklima. Es liegt im Interesse beider Seiten langfristig eine transatlantische Freihandelszone zu schaffen, der beiden Wirtschaftsräumen Aufschwung verschaffen und für neue Arbeitsplätze
sorgen kann. Es wäre daher ein wichtiges Signal für die Beziehungen zwischen der EU und den USA, wenn Präsident Obama bei seinem nächsten Besuch in Europa auch vor dem Europäischen Parlament sprechen würde. Der EVP-Vizepräsident, unlängst auf Arbeitsbesuch in den USA, legte eine diesbezügliche Einladung bei seinen Gesprächsterminen in New York vor.

Die Europäische Union kann selbst nur dann ein vollwertiger Akteur auf der Weltbühne sein,
wenn sie zu einer echten Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik gelange und weltweit mit einer Stimme aufträte. Der Vertrag von Lissabon ist dafür ein ganz wesentlicher Schritt, dem aber noch weitere folgen müssen. Nur mit einer Stimme und einer gemeinsamen starken Position kann das Profil Europas in der Welt geschärft werden. Die Partnerschaft mit den USA in vollem Umfang ausbauen und endlich gemeinsam gegen die drohende Klimakatastrophe vorzugehen ist dramatisch wichtig für alle Lebewesen der Erde!